Fahrerische
Qualitäten und Besonderheiten:
Fisicos Stärken liegen in
seinem aggressiven Fahrstil und seinem ungebrochenen Willen zu Siegen. Er
fährt sehr konstant und spielt vor allem im Qualifying seine Stärken
aus. Er ist in der Lage auf einer Runde alles zu geben. Des öfteren ist
er aber auch zu übereifrig und neigt dann zu leichten aber unnötigen
Fehlern, die im des öfteren schon einen Ausfall beschert und ein gutes
Ergebnis versaut haben. In der Saison 1999 und 2000 hatte er sehr mit den Tücken
des schleichenden Benettons zu kämpfen. Im Gegensatz zu Wurz bekam er
jedoch für das Qualifying ein besonders leichtes Quali-Auto.
Fisichellas Leistung hat am Ende der Saison 2000 etwas nachgelassen, was ihn
bei Briatore etwas in Missgunst gebracht hat.
Das Jahr 2001, mit dem revolutionären Renault-Motor, war ein harter Kampf
für Giancarlo. Trotzdem reichte es zum Ende der Saison noch zu einem
Podiumsplatz in Belgien. Für 2002 bot man dem Italiener einen
1-Jahres-Vertrag bei Benetton an. Das war dem Römer jedoch zu wenig und
er wechselte wieder zurück zu Jordan.
2002 bei Jordan brauchte Fisico seine
Zeit, um sich einzugewöhnen. Er konnte jedoch, trotz eines nicht
besonders konkurrenzfähigem Chassis, später in der Saison ein paar
Punkte ergattern.
2003 lief es Jordan
bescheiden weiter. Das Auto war mehr oder weniger ein Krampf und kaum
konkurrenzfähig. Trotzdem gelang es Fisico beim GP
von Brasilien einen Sieg einzufahren, da das Rennen vorzeitig
abgebrochen wurde. Allerdings wurde der Sieg, zum Leid des Italieners
erst später auf seine Fahnen geschrieben. Seinen Teamkollegen hatte der
Römer fest im Griff. 2004 wird er für Peter Sauber
an den Start gehen.
2004 zog sich der
Italiener mit einigen guten Ergebnissen für Sauber achtbar aus der
Affäre. Oft konnte er mit einem gnadenlos voll getankten Sauber in die
Punkte fahren und machte seinem Ruf als ausgezeichneter Pilot alle Ehre. Renault
verpflichtete daraufhin Fisico für die Saison 2005. Hier muss er nun
endgültig zeigen, wie er sich in einem Top Team behauptet! Ziel erreicht!
Wir wollen hoffen, dass damit die Rochade der letzten Jahre vorbei ist.
In der Saison 2005 hatte Giancarlo gute
Chancen auf den WM-Titel. Das Auto war perfekt und der Start in die Saison
mit einem Sieg in Australien auch. Doch dann begann sein Teamkollege
Fernando Alonso ihm den Rang abzurennen.
Fisico konnte nicht mehr richtig überzeugen und hatte zudem noch viel Pech
mit Defekten. Am Ende wurde er WM 5. und muss nun auf das nächste Jahr
hoffen, wenn er sich besser im Team auskennt.
Giancarlo
Fisichellas bisherige Formel 1 Karriere findest Du hier!
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